Reinigungsaufwand – eine Frage des Behältnisses

Ob 1.000 µm, 800 µm, 600 µm oder noch darunter - definierte partikuläre Sauberkeitsvorgaben zuverlässig und wirtschaftlich zu erfüllen, stellt viele Teilefertiger vor eine Herausforderung. Ein Aspekt, der bei der Neugestaltung von Reinigungsprozessen häufig vergessen oder erst zu spät betrachtet wird, sind die Reinigungsbehältnisse. Und das, obwohl die Warenkörbe und Werkstückträger Qualität, Aufwand und Kosten der Bauteilreinigung sowie von Handling- und Logistikprozessen entscheidend beeinflussen.

Die Forderung nach hohem Durchsatz bei gleichzeitiger Einhaltung definierter Restschmutz-Vorgaben lässt sich nur durch einen optimal angepassten Reinigungsprozess erfüllen. Zu den wesentlichen Einflussgrößen dabei zählen Chemie, Temperatur, Behandlungsdauer und Verfahrensmechanik wie Ultraschall, Spritzen und Druckumfluten. Unter Effizienzgesichtspunkten optimal ist ein Prozess, wenn der Einsatz von Chemie, Temperatur und Zeit auf ein Minimum reduziert werden kann - also das geforderte Ergebnis bei hohem Durchsatz innerhalb kurzer Zeit und bei geringstmöglichen Kosten erzielt wird. Dafür ist es erforderlich, dass die Wirkung der Verfahrensmechanik zu praktisch 100 Prozent bei den zu reinigenden Teilen ankommt und das Potential der Anlage voll ausgeschöpft werden kann. Hier kommt nun das Reinigungsbehältnis ins Spiel. Es beeinflusst nicht nur Qualität, Dauer und Kosten der Reinigung entscheidend, sondern hat auch Auswirkungen auf das Teilehandling bei vor- und nachgelagerten Fertigungsschritten, auf die Logistik sowie Prozessautomatisierung.

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MEFO-NEWS

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